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Ökumene



Ökumene in Vellmar

Seit vielen Jahren leben Christen der evangelischen Kirchen und der katholischen Gemeinde Heilig Geist in Vellmar ein gutes und vertrauenvolles Miteinander.Das zeigt sich u.a. bei zahlreichen Gottesdiensten und Veranstaltungen, bei Fahrten und Festen, die im Laufe des Jahres stattfinden und bei denen gegenseitige Besuche eine Selbstverständlichkeit sind. Wir spüren, dass wir uns gegenseitig bereichern, ergänzen und wertschätzen, sowie als Christen einen gemeinsamen Auftrag in unserer Welt haben.

Ökumene verstehen wir darum auch als Einladung, bei den anderen Gemeinden hereinzuschauen und an den Veranstaltungen teilzunehmen.
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Sie sind jederzeit herzlich willkommen !



Ökumenische Hospizarbeit in Vellmar.

Hospiz bedeutet Sterbebegleitung für Schwerstkranke und Unterstützung für Angehörige.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Familien darin, diese schwere Zeit zu bewältigen.
Träger der Ökumenischen Hospizarbeit sind die fünf evangelischen Kirchengemeinden und die katholische Kirchegenmeinde.

Ansprechpartner sind:
Brigitte Engelhardt Tel.: 05 61/ 82 47 97
Dieter Wagner Tel.: 05 61/ 82 70 89






Besuch des Ökumeneausschuß im Koptischen Kloster Brenkhausenam 23.10.2010

Informationen

  • Gründung

Die koptisch-orthodoxe Kirche ist in Ägypten entstanden. Sie führt sich auf den Heiligen Evangelisten und Märtyrer Markus zurück, der im 1. Jh. n. u. Z. in Ägypten gewirkt und die Kirche gegründet haben soll.

  • Geschichte

Über die früheste Zeit der koptischen Gemeinde ist wenig bekannt. Jedoch verstehen sich die Kopten als christliche Nachkommen der alten Ägypter. “qubti/qibti”,
bedeutet nichts anderes als “Ägypter”.
Geschichte in Deutschland
1975: Erste Gemeindegründung inFrankfurt am Main von Vater Salib Surial.
1980: Gründung des koptisch-othodoxen Zentrums mit dem Kloster St. Antonius in Waildsolms-Kröffelbach als geistlichen Mittelpunkt der koptischen Kirchen in der BRD und als europäisches Zentrum.
1990: Einweihung der St. Antonius-Kirche.
1993: Übernahme eines zweiten Klosters in Brenkhausen, Höxter, unter der Leitung von Pater Anba Damian (seit 1995 Bischof).

  • Lehre

Durch die gesamte Geschichte hindurch kam es immer wieder zu Christenverfolgungen. Unterdrückungen zu ertragen heißt deshalb für Kopten, das Kreuz Christi zu tragen. Sie nennen sich aus diesem Grund auch “Kirche der Märtyrer”.
Kopten galten im Gegensatz zur Zwei-Naturen-Lehre Christi des Arius ( ein Christus in zwei Naturen, nur der Mensch Jesu sei am Kreuz gestorben) an der Lehre des Kyrillos von Alexandrien von den zwei Naturen Christi in einer Natur fest. “Er ist vollkommen in seiner Gottheit; Er ist vollkommen in seiner Menschheit, aber seine Gottheit und Menschheit wurden miteinander verbunden in einer Natur, die Natur des fleischgewordenen Wortes”. Nach diesem Dogma haben sich göttliche und menschliche Natur in Christus vereinigt. Diese theologische Anschauung brachte den Kopten dem unberechtigten Vorwurf des Monophysitismus ein ( den Glauben an die eine göttliche Natur Christi, verbunden mit dem Nicht-Glauben an die volle Menschwerdung Jesu Christi).




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